Hormone & ADHS

Hormonelle Schwankungen verstärken ADHS-Symptome bei Frauen erheblich – besonders in sensiblen Phasen wie Pubertät, Schwangerschaft, Geburt, Zyklus und Wechseljahren. Studien zeigen ein deutlich erhöhtes Risiko für PMS, PMDS, postpartale Depressionen und belastende klimakterische Beschwerden.
Frauen mit ADHS sind bis zu doppelt so häufig von PMS betroffen und haben ein 3–4-fach höheres Risiko für eine prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS) im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung.
In den Wechseljahren berichten Frauen mit ADHS von deutlich stärkeren Beschwerden wie Schlafstörungen, Konzentrationsproblemen und emotionaler Instabilität; in US-Studien zeigt sich bei unerkanntem ADHS eine erhöhte Gefahr schwerer depressiver Episoden bis hin zu stationären Aufenthalten.
Nach der Geburt ist das Risiko für eine postpartale Depression bei Frauen mit ADHS bis zu 5-fach erhöht – hormonelle Umstellungen verstärken die Anfälligkeit für Stimmungsschwankungen, Erschöpfung und Überforderung.

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In Kürze entsteht außerdem unsere digitale ADHS-Community für Frauen – ein geschützter Ort für Verbindung, Klarheit und neue Handlungsspielräume.

Was Sie erwartet:

  • Austausch in moderierten Gruppen
  • Selbsthilfe- und Lernkurse rund um ADHS, Hormone & Selbstfürsorge
  • Impulse aus Alltagserfahrung, Fachwissen und ehrlichem Miteinander

Ein Raum ohne Rechtfertigungen. Hier können Sie erzählen, wie es wirklich ist, und sich mit Frauen austauschen, die das Gleiche kennen. Das macht vieles leichter und Sie merken, dass Sie nicht allein sind.

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