Hormone im fokus

Was sind eigentlich Hormone?

Hormone sind Botenstoffe, die in Drüsen produziert werden, dann über das Blut bis in die kleinste Körperzelle gelangen und dort wirken. Die frühere Meinung, Hormone werden geringer, weil man älter wird, ist heute nicht mehr vertretbar. Richtig ist: Man wird älter, weil die Hormone weniger werden.

Geschlechtshormone der Frau

Östrogene: Estradiol (E2), Estron (E1), Estriol (E3) Regulierung des Menstruationszyklus Entwicklung und Erhaltung der Geschlechtsorgane Förderung des Wachstums der Gebärmutterschleimhaut Unterstützung der Knochengesundheit und Haut Progesteron Vorbereitung der Gebärmutterschleimhaut auf die Einnistung Unterstützung der Schwangerschaft Regulation des Menstruationszyklus Testosteron Einfluss auf die Libido Förderung der Muskel- und Knochengesundheit Unterstützung der Stimmung und des Energieniveaus Die Rolle von Hypothalamus und Hypophyse Hypothalamus: Der Hypothalamus liegt im Zwischenhirn und stellt eine Schnittstelle zwischen dem Nervensystem und dem hormonellen System dar. Er produziert Hormone und reguliert die Freisetzung von Hormonen aus der Hypophyse. Produktion von Gonadotropin-Releasing-Hormon (GnRH) stimuliert die Hypophyse zur Ausschüttung von FSH und LH. Hypophyse: Auch Hirnanhangsdrüse genannt, produziert Hormone, die viele Körperfunktionen steuern, wie Wachstum, Stoffwechsel, Fortpflanzung und Stressreaktionen. Hier werden FSH und LH produziert. FSH (Follikelstimulierendes Hormon) Fördert das Wachstum und die Reifung der Eizellen in den Eierstöcken und stimuliert die Östrogenproduktion. LH (Luteinisierendes Hormon) Verantwortlich für den Eisprung und die Bildung des Corpus luteum (Gelbkörper), welches Progesteron produziert.

Östrogene: Estradiol E2), Estron (E1), Estriol (E2)

  • Regulierung des Menstruationszyklus
  • Entwicklung und Erhaltung der Geschlechtsorgane
  • Förderung des Wachstums der Gebärmutterschleimhaut
  • Unterstützung der Knochengesundheit und Haut

Progesteron

Hormone im Fokus

PMS/PMDS im Fokus

Wechseljahre im Fokus

Mögliche Gespenster von ADHS

Ausgleich

Regulation

Stabilität

Linderung

Wiederherstellung

Unterstützung

Verbesserung

Optimierung

Hormone im fokus

Mögliche Gespenster von ADHS

Ausgleich

Regulation

Stabilität

Linderung

Wiederherstellung

Unterstützung

Verbesserung

Optimierung

Unsere Dienstleistungen

Was ist eigentlich AD(H)S?

Prävalenz in Deutschland

  • Kinder und Jugendliche: 3-7 %
  • Erwachsene: 2,8-4,7 %

Prävalenz bedeutet eine Kennzahl für beispielsweise eine Krankheitshäufigkeit. Sie sagt aus, welcher Anteil der Menschen einer bestimmten Gruppe zu einem bestimmten Zeitpunkt an einer bestimmten Krankheit erkrankt ist oder einen Risikofaktor aufweist. Stichproben können immer nur geschätzt werden.

Symptome und Herausforderungen

Die Betroffenen (Kinder und Erwachsene) haben meist Schwierigkeiten, längere Zeit konzentriert zu bleiben, insbesondere bei Routineaufgaben und Pflichten, die sie nicht sonderlich interessieren. Es fällt ihnen sehr schwer, sich mit Aufgaben zu beschäftigen, die sie langweilig finden und die keine sofortige Belohnung versprechen. AD(H)S ist auch durch eine sogenannte Reizoffenheit geprägt, was bedeutet, dass jeder neue Reiz zu einer sofortigen Ablenkung führen kann. So kann es passieren, dass zum Beispiel Hausaufgaben, eine Bachelorarbeit oder eine Steuererklärung immer wieder unterbrochen und nicht zu Ende geführt werden. Ablenkungen durch Geräusche, E-Mails, Surfen im Internet, Social Media, Kaffee machen, Essen holen usw. können solche Reize darstellen, die die Aufmerksamkeit auf eine Routinetätigkeit oder ungeliebte Aufgabe unterbrechen können. Genauso kann es auch zur Vergesslichkeit, Zerstreutheit, Sprunghaftigkeit und Impulsivität kommen, was zu erheblichen Problemen in der Schule, in der Ausbildung, im Studium, am Arbeitsplatz oder aber auch in Beziehungen sowie der Kindererziehung führen kann.

Intelligenz und Potenzial

AD(H)S beeinträchtigt NICHT die Intelligenz. Trotz guter Intelligenz können AD(H)S-Betroffene aber oft nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen. Es kann daher sein, dass in der Schule, dem Studium oder der Arbeit deutlich schlechtere Noten/Leistungen erreicht werden, als dies von deren intellektuellen Fähigkeiten möglich gewesen wäre. Manche erreichen dadurch nicht einmal einen Schulabschluss. Bemerkenswert ist dabei aber, wie ausgezeichnet sich AD(H)S-Betroffene auf Dinge konzentrieren können, die sie interessieren und für die sie „brennen“. Das ist der sogenannte Hyperfokus. Beim Hyperfokus ist Dopamin erhöht, was durch das verstärkte Interesse ausgelöst wird. Daher spricht man bei AD(H)S-Betroffenen oft von einem interessenbasierten Nervensystem.

AD(H)S ist die Abkürzung für Aufmerksamkeitsdefizit-(Hyperaktivitäts)störung. Es ist eine Verhaltensstörung, die durch folgende Auffälligkeiten in den Kernsymptomen gekennzeichnet ist:

  • Aufmerksamkeit
  • Konzentration
  • Impulsivität
  • körperliche/innere Unruhe

Im klassischen Sinne ist AD(H)S weder ein Defekt noch eine Krankheit, sondern eine genetisch festgelegte neurobiologische Störung. Es handelt sich, einfach gesprochen, um ein „anders verdrahtetes Gehirn” mit seinen Herausforderungen, aber auch seinen Vorteilen. Man kann eigentlich auch von einer „Emotionsregulationsstörung“ sprechen, da viele Betroffene Schwierigkeiten haben, ihre Gefühle (zum Beispiel Freude, Trauer, Wut usw.) zu steuern. Die aktuelle Forschung besagt, dass diese Störung zu 80 % erblich bedingt ist.

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